Testbericht: Soundbug
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Der
Soundbug soll Wände, Scheiben und andere glatte Oberflächen in Lautsprecher verwandeln. Dafür besitzt der Soundbug einen Saugnapf mit dem man ihn an obige Oberflächen fixieren kann. Ein eingebauter "Mini-Lautsprecher" bringt die Oberfläche dann zum Schwingen und bringt so Geräusche hervor. Zwei Soundbugs lassen sich sogar zwecks Stereoklang kombinieren.
Wir haben den Soundbug für euch getestet: Erste Schwierigkeiten ergaben sich beim Einbau der mitgelieferten drei AAA-Batterien, die für die Stromversorgung des Soundbugs sorgen. Die Batterieabdeckung lässt sich nur sehr schwer abnehmen und basiert dabei auf drei relativ feinen Plastikhaken, so dass bei starker Gewaltanwendung deren Abbrechen vorprogrammiert ist. Als diese Prozedur abgeschlossen war konnte es dann auch schon losgehen, wir schlossen den Soundbug testweise an einen mobilen MP3-Player und eine Soundblaster Live! Soundkarte an. Die Qualität und Lautstärke des Soundbugs kann erwartungsgemäß nicht mit "echten" Lautsprechern mithalten, auch wenn uns der Werbespot etwas anderes suggerieren will. Die Qualität und Lautstärke erinnert eher an mittelwertige Notebook-Lautsprecher. Die Lautstärke lässt sich in zwei Stufen ("Low Volume" und "High Volume") regeln, deren Unterschied sich zwar in Grenzen hält, allerdings wird man trozdem in aller Regel mit "High Volume" liebäugeln um vernünftige Ergebnisse zu erhalten.
Alles in allem ist der Soundbug also ein nettes Spielzeug für den plötzlichen Einsatz unterwegs, ernsthafte Aktivlautsprecher kann er allerdings (noch) nicht ersetzen, der Partysound jederzeit und überall lässt also weiter auf sich warten.